Phenolsäuren zählen zu der großen Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe; es werden zahlreiche gesundheitliche Vorteile einer phenolsäurereichen Kost diskutiert Wissenschaftler sahen in ihrer Studie einen Zusammenhang zwischen einer Kost, die reich an der Phenolsäure Hydroxyzimtsäure war, und einem geringeren Auftreten von postmenopausalem Brustkrebs
In Südkorea geht alles etwas schneller als anderswo. Oft sieht man förmlich, wie Dinge sich verändern. Mit dem Kaffeetrinken hat sich das auch so zugetragen. 1999 eröffnete Starbucks das erste Café in Seoul, strategisch klug vor der bekannten Frauenuniversität gelegen. 2001 folgte die erste koreanische Kaffeehauskette Ediya mit dem ersten Laden. Ediya ist, wie es heisst, ein äthiopisches Wort, das «Beherrscher des Kontinents» bedeutet. Nun schossen in Seoul Cafés wie Pilze aus dem Boden. Man witzelt inzwischen, jedes zweite Haus sei eines. Insgesamt 71 000 Kaffeehäuser gibt es im ganzen Land, und 41,2 Prozent davon befinden sich in Seoul und in der angrenzenden Provinz.
CO2, Müll, Wasserverbrauch – der tägliche Kaffee hinterlässt Spuren in der Umwelt. Mitten im Aufbau ihres Kaffee-Start-ups merken das auch die Gründer. Sie fangen noch einmal ganz von vorne an. Und wollen nun von Anbau bis Tasse nachhaltig sein.
Kaffeeverkostung am Peru-Stand mit Q-Arabica Graderin Katharina Gerasch – Neue Qualitäts-Kampagne: Coffees from Peru – Biologisch zertifizierter Spitzenkaffee aus elf Regionen Perus – World of Coffee Messe erstmalig in Berlin 6.-8. Juni 2019
Die Studie zeigte, dass es einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Erfolg einer intrauterinen Insemination geben könnte. Welche Eigenschaften des Kaffees dazu führen könnten, untersuchten die Wissenschaftler jedoch nicht. Für eine IVF oder ICSI konnte kein Zusammenhang gesehen werden.
1. Mehr Diversifikation, gleichzeitig Individualisierung
Kaffee bekommt wieder mehr Diversifikation bei gleichzeitiger Individualisierung. Das Angebot wird insgesamt breiter und zugleich spezialisierter. Während ein Konzept etwa besonders tollen Espresso anbietet, gibt es andernorts vielleicht nur Filterkaffee oder Cold Brew. Andere spezialisieren sich vielleicht auf Kaffee-Milch-Getränke. Konzepte und Kunden finden mehr ihren Style. Eine real gelebte Individualität tritt wieder mehr ein. Die Kernkompetenz des Gastronomen wird es sein, sich die zu seinem Angebot passende Kaffeenische zu suchen.
Das Geschäft mit Kaffee war bislang ein echter Selbstläufer. Gleich reihenweise machten in den großen Städten neue Cafés auf. Im Angebot: Oft eigene Röstungen, Spezialitäten aus bestimmten Anbaugebieten, häufig gebraut aus ökologischen oder fair gehandelten Bohnen. Und natürlich Trendgetränke wie Cold-Brew.
Die Leute, darunter auch viele Millennials, liefen den Betreibern die Türen ein, um die angesagtesten Kaffeetrends nicht zu verpassen. Und in möglichst hipper Atmosphäre, mit kostenlosem WLAN an ihren Kaffeespezialitäten zu nippen oder diese – „to go“ – mitzunehmen.
Frisch gemahlene Bohnen schmecken besser: Wenn Kaffeebohnen frisch gemahlen werden, duftet der ganze Raum. Das starke Aroma schmeckt man auch in der Tasse: Tatsächlich verliert Kaffeepulver, einmal gemahlen, extrem schnell sein Aroma. Vorgemahlener Supermarktkaffee kann also, trotz Vakuumverpackung, geschmacklich nicht mit Kaffee aus der Handkaffeemühle mithalten.
Du sparst damit Strom: Zwar wird eine Handkaffeemühle deinen ökologischen Fußabdruck nicht drastisch verringern – langfristig lässt sich mit ihr aber auch einiges an Strom sparen. Im Gegensatz zum Vollautomaten befüllst und mahlst du deinen Kaffee per Hand. Auch die Reinigung passiert analog.
Berlin Coffee Festival: „Kaffee hat rund 800 Aromen – mehr als Wein“
Guter Kaffee braucht weder Milch noch Zucker, davon kann man sich beim Berlin Coffee Festival überzeugen. Mitveranstalter Philipp Reichel über des Deutschen liebstes Heißgetränk.
Kaffee kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf von Patienten mit fortgeschrittenen Darmkrebs auswirken. Dies zeigte eine ältere Studie. Dabei schien nur koffeinhaltiger, nicht aber entkoffeinierter Kaffee, eine schützende Wirkung zu haben.
Was wir essen und trinken hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. So können sich manche Lebensmittel auf das Risiko an einer bestimmten Krankheit zu erkranken, auswirken oder aber auch einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. Bei Patienten mit einem fortgeschrittenen Darmkrebs konnte beispielsweise in einer Studie aus dem Jahre 2014 gezeigt werden, dass sich zuckergesüßte Getränke negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken können (Studie von Fuchs und Kollegen, 2014 in der medizinischen Fachzeitschrift PloS one veröffentlicht). Ein Jahr später untersuchte ein Forscherteam mit Wissenschaftlern aus den USA und Kanada, wie das mit Kaffee aussieht. Hat auch das Trinken von Kaffee Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von Darmkrebs-Patienten im fortgeschrittenen Stadium?