Ein Wirtschaftszweig im Wandel? Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Sri Lanka weltweit eines der wichtigsten Tee-Anbauländer. Der berühmte Ceylon Tee stammt von der Insel im Indischen Ozean. Auf den Teeplantagen vor Ort herrschen jedoch bis heute teils sehr schlechte Arbeitsbedingungen. Doch die Industrie ist im Wandel.
Sie helfen den Blutzuckerspiegel zu senken, reduzieren das Diabetisrisiko und haben einen positiven Effekt auf die Leber: Chlorogensäuren gelten als förderlich für die Gesundheit. Bei Untersuchungen von Kaffeebohnen aus Brasilien kam die Arbeitsgruppe von Dr. Nikolai Kuhnert, Professor für Chemie an der Jacobs University, zu einem scheinbar überraschenden Ergebnis: Im biologisch angebauten Kaffee sind weniger Chlorogensäuren enthalten als in konventionellen. „Das heißt aber nicht, dass die Verbraucher keinen Bio-Kaffee mehr kaufen sollen“, betont Kuhnert. Die Studie ist kürzlich in der Zeitschrift „Food Research International“ erschienen.
Lebendtiermärkte sind Brutstätten für tödliche Krankheiten – und ihre Verbindung zu mindestens einem Krankheitsausbruch ist bestens bekannt: Corona. Eine neue Ermittlung von PETA Asien warnt nun Touristen vor einem Kaffeeprodukt, das laut den radikalen Tierschützern die nächste Pandemie auslösen könnte.
Wie Kaffee dem Regenwald und seinen Bewohnern in Indonesien hilft. Nicht nur im Amazonas, auch in Indonesien ist der Regenwald in Gefahr. Mit einem besonderen Kaffee will eine Hamburger Kaffeerösterei einen Teil des Regenwaldes auf Sumatra vor dem Abholzen bewahren.
In Indonesien heißt er Kopi Luwak, auf den Philippinen Kape Alamid, in manchen Ländern auch Civet Coffee. Die Rede ist von dem berühmten „Katzenkaffee“, der als der teuerste der Welt gilt und in asiatischen Ländern von Touristen gern verkostet wird – ungeachtet der Tatsache, dass die Katzen, aus deren Ausscheidungen das braune Gold gewonnen wird, dafür meist ihr Leben lang leiden müssen.
Beim fünften Berlin Coffee Festival wird eine Zukunftsvision für Kaffee konkret getestet: Unter dem Label Berlin Batch schließen sich über 10 der Röstereien, die beim Festival dabei sind, zusammen; dabei sind u.a. The Barn, Coffee Circle und Five Elephant. Gemeinsam kaufen sie mit dem Festivalpartner Café Imports Kaffee von der Don Sabino Micromill in Costa Rica ein, rösten ihn individuell und legen alle Kosten offen. Die Röstereien möchten damit Verständnis schaffen: für alle Schritte, die es für guten Kaffee braucht, und eine transparente Wertschöpfungskette, von der alle profitieren: Bauern, Rösterinnen, der Geschmack.
Kaffeeverkostung am Peru-Stand mit Q-Arabica Graderin Katharina Gerasch – Neue Qualitäts-Kampagne: Coffees from Peru – Biologisch zertifizierter Spitzenkaffee aus elf Regionen Perus – World of Coffee Messe erstmalig in Berlin 6.-8. Juni 2019
Der Einkaufspreis für Kaffeebohnen ist in den vergangenen Monaten ins Bodenlose gestürzt. Das spüren Verbraucher, die sich ihren Kaffee selbst zubereiten. So kostet die beliebteste Marke beim Filterkaffee, Dallmayr Prodomo, bei Sonderaktionen im Supermarkt derzeit knapp unter vier Euro das Pfund. Die Eigenmarken der Discounter Lidl und Aldi sind sogar für weniger als drei Euro zu haben und Tchibo hat gerade angekündigt, die Preise um 50 Cent je Pfund zu senken.