PETA kritisiert die Kopi Luwak Kaffee Farmer

Lebendtiermärkte sind Brutstätten für tödliche Krankheiten – und ihre Verbindung zu mindestens einem Krankheitsausbruch ist bestens bekannt: Corona. Eine neue Ermittlung von PETA Asien warnt nun Touristen vor einem Kaffeeprodukt, das laut den radikalen Tierschützern die nächste Pandemie auslösen könnte.

Kopi Luwak

Kopi-Luwak-Kaffee wird aus den Bohnen von Kaffeebeeren hergestellt, die zuvor von Schleichkatzen gegessen und ausgeschieden wurden. Kaufen kann man das zum Beispiel in Kaffeegärten auf Bali. Touristen aus der ganzen Welt erwerben den Kaffee und sehen sich die – eigentlich einzelgängerisch lebenden – eingesperrten Schleichkatzen an. PETA präsentierte nun heute der Öffentlichkeit, was wirklich mit den Tieren geschieht, die für die Kaffeeproduktion benutzt werden.

Kopi Luwak wird häufig mit dem Werbeversprechen „Von wild lebenden Tieren“ beworben. Wie ein Farmer einem der PETA-Ermittler jedoch anvertraute, sei es nahezu unmöglich, die Nachfrage nach Schleichkatzenkaffee ausschließlich mit frei lebenden Tieren zu bedienen. Deshalb würde die Industrie den Kaffee, der mit gefangen gehaltenen Schleichkatzen produziert wird, bewusst falsch kennzeichnen.

Dieser Produzent gab zu, man würde teils kleine Mengen an Kot von frei lebenden Schleichkatzen im Wald sammeln und diesen mit dem Kot der gefangen gehaltenen Tiere mischen. So könne man angeben, der Kaffee sei durch Nutzung frei lebender Tiere hergestellt worden, so die PETA.

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