Laut einer Studie erhöhen Migränepatienten die Wahrscheinlichkeit für eine Kopfschmerzattacke, wenn sie mehr als drei Tassen Kaffee am Tag trinken. Wer seinen Kaffeekonsum reduzieren wolle, sollte dies langsam tun, sagte der Neurologe Charly Gaul im Dlf. Ein Koffein-Entzug könne Schmerzen verursachen.
CO2, Müll, Wasserverbrauch – der tägliche Kaffee hinterlässt Spuren in der Umwelt. Mitten im Aufbau ihres Kaffee-Start-ups merken das auch die Gründer. Sie fangen noch einmal ganz von vorne an. Und wollen nun von Anbau bis Tasse nachhaltig sein.
Rund 240 Kaffeeexperten aus 22 Ländern folgten der Einladung des Deutschen Kaffeeverbandes nach Berlin zum International Coffee Congress on Sustainability und tauschten sich bei 17 inspirierenden Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion über Fakten, Trends und Entwicklungen zur Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche aus. In den Tagungspausen bot ein Ausstellungsbereich dem anwesenden Fachpublikum die Möglichkeit, sich über Nachhaltigkeitsprojekte, -dienstleistungen und -produkte im Kaffeesektor zu informieren.
Kaffee Röstung, Röstmaschine
Mit der Veranstaltung schuf der Deutsche Kaffeeverband eine internationale News- und Kommunikations-Plattform rund um Nachhaltigkeit im Kaffeesektor, einem Thema, das immer mehr an Relevanz gewinnt. Weltweit wird derzeit über den fortschreitenden Klimawandel und die andauernde Rohkaffeepreiskrise diskutiert; bereits heute verlieren tagtäglich viele Kaffeebauern aufgrund dessen ihre Existenzgrundlage.
Neben dem wichtigen Themenfeld Pricing widmete sich der Kongress vielen weiteren aktuellen Fragestellungen. Die anwesenden Experten tauschten sich über Blockchains zur Verbesserung der Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus, diskutierten über den Nutzen und das Vertrauen in Nachhaltigkeitssiegel und gingen der Frage nach, wie Kaffeefirmen und NGOs sich engagieren können, um Nachhaltigkeit im Kaffeesektor noch weiter voranzutreiben. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Optimierung der Wertschöpfung im Ursprung beleuchtet, über die Bedeutung von Wasser in der Kaffeebranche gesprochen und Best-Cases diskutiert.
„Wir freuen uns, dass der Kongress auf so großen Zuspruch stieß. Die rege, engagierte Teilnahme und die intensiven Diskussionen zeigen, dass die Kaffeebranche in Sachen Nachhaltigkeit auf dem richtigen Weg ist und Probleme aktiv angeht“, sagt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes im Gourmet Report Gespräch. „Nachhaltigkeit ist ein Thema, das die gesamte Branche verpflichtet gegenüber der Umwelt, den zahlreichen Menschen, die im Kaffeeanbau tätig sind und natürlich auch gegenüber dem Konsumenten.“
Rund 240 Kaffeeexperten aus 22 Ländern folgten der Einladung des Deutschen Kaffeeverbandes nach Berlin zum International Coffee Congress on Sustainability und tauschten sich bei 17 inspirierenden Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion über Fakten, Trends und Entwicklungen zur Nachhaltigkeit in der Kaffeebranche aus
Kaffeeverkostung am Peru-Stand mit Q-Arabica Graderin Katharina Gerasch – Neue Qualitäts-Kampagne: Coffees from Peru – Biologisch zertifizierter Spitzenkaffee aus elf Regionen Perus – World of Coffee Messe erstmalig in Berlin 6.-8. Juni 2019
Die Studie zeigte, dass es einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Erfolg einer intrauterinen Insemination geben könnte. Welche Eigenschaften des Kaffees dazu führen könnten, untersuchten die Wissenschaftler jedoch nicht. Für eine IVF oder ICSI konnte kein Zusammenhang gesehen werden.
Bei den grünen Bohnen handelt es sich um keine neue Sorte, sondern um ganz normalen Rohkaffee. Die nach der Ernte getrockneten Kaffeebohnen gibt es pur, als Pulver oder Extrakt zu kaufen.
Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Etwa 85 Prozent aller Erwachsenen trinken täglich oder mehrmals in der Woche den braunen Muntermacher. Doch warum schmeckt Espresso eigentlich so anders und warum macht er uns viel wacher?
Mehr als sechs Tassen Kaffee am Tag wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, das Risiko für Herzinfarkt steigt um bis zu 22 Prozent. Das zeigt eine Studie der University of South Australia.