Kaffee-Hauptstadt Berlin

Veranstaltet wird der Kaffee Campus von der Deutschen Röstergilde e.V., der Interessenvertretung der Spezialitäten-Kaffeeröstereien. In diesem Jahr findet das Event in Kooperation mit dem deutschen Chapter der SCAE (Speciality Coffee Association of Europe)statt. Im Rahmen des Kaffee Campus werden vom 17.-19. September auch die Deutschen Baristameisterschaften ausgetragen. Der Gewinner vertritt Deutschland bei der Barista Weltmeisterschaft 2014 im italienischen Rimini.

Wie sieht Kaffee im ungerösteten Zustand aus, wie wird er angebaut? Wie wird Kaffee geröstet, worauf muss man bei der Zubereitung achten? Welches sind die edelsten Kaffees der Welt und was ist eine Aero-Press? Auf alle diese und noch viele weitere Fragen findet man auf dem Kaffee Campus Antworten. Kaffee-Produzenten, Rohkaffee-Händler, Kaffee-Röster, Barista, Maschinen-Hersteller und, und, und tummeln sich im Kosmos Berlin bei Vorträgen, Workshops, Wettkämpfen und auf der begleitenden Messe. Es kann probiert und ausprobiert werden …

3. Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde 2013:
mach mit, mach’s nach, mach’s besser

Der Kaffee Campus vom 17.-19.09.2013 im Kosmos Berlin ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet und für jedermann zugänglich. Der Eintritt kostet 9 € pro Person für alle drei Veranstaltungstage.

Weitere Infos http://www.kaffeecampus.de

Über die Deutsche Röstergilde e.V.

Die Deutsche Röstergilde e.V. mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung für kleine Spezialitäten-Kaffeeröstereien. Sie wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, die traditionelle Handwerkskunst und große Leidenschaft lokaler Kleinröster für einen der wertvollsten Rohstoffe der Welt, Kaffee, erlebbar zu machen – und dies sowohl für interessierte Laien wie für professionelle und leidenschaftliche Kaffeeliebhaber. Dafür fördert die Deutsche Röstergilde das Wissen über hochwertige, exklusive Kaffeequalitäten, unterstützt ausgewählte, nachhaltige Entwicklungsinitiativen kleiner Kaffeefarmer in den Ursprüngen und sorgt mit strengen Regeln für ein schonendes, Aroma erhaltendes Röstungsverfahren und damit für einen gesundheitsbewusst gefertigten Kaffee. Nur Röster, die sich den Grundsätzen von Qualität, Gesundheit, Fairness und Nachhaltigkeit sowie der Transparenz nachprüfbar verpflichten, qualifizieren sich für eine Aufnahme in die Deutsche Röstergilde. Weitere Informationen unter: www.deutsche-roestergilde.de

Bubble Tea

Manche Verbraucherschützer kritisieren die unzureichende Produktkennzeichnung. Kinderärzte warnen, dass sich Kleinkinder an den Perlen verschlucken könnten. Ob diese „Warnungen“ vor einem neuen Lebensmittel sinnvoll sind, ist immer eine Frage der Perspektive. Natürlich sollte man kleineren Kindern einen Becher Bubble Tea mit Strohhalm nicht einfach in die Hand drücken, aber allein der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, dass es sich bei Bubble Tea nicht zwingend um ein ernährungsphysiologisch wertvolles Getränk handelt.  
Erstmals stehen jetzt auch Zahlen über das Trendgetränk zur Verfügung. Marktforscher beobachten einen Run auf den Bubble Tea. Der aid infodienst hat bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nachgefragt. Das Marktforschungsunternehmen untersucht regelmäßig den privaten Außer-Haus Konsum von Personen im Alter von 16 bis 49 Jahren. Seit diesem Jahr wird auch Bubble Tea datenmäßig erfasst. „Bubble Tea erzielte von Januar bis April 2012 einen Umsatz von ca. 4 Millionen Euro. Damit liegt dieses Getränk umsatzmäßig in etwa gleichauf mit Kaffeegetränken in der Dose und Slush-Eisgetränken“, berichtet Simone Peiker, Konsumforscherin bei der GfK. Sie findet: „Das ist ein stolzer Wert, wenn man bedenkt, dass das Getränk noch nicht lange auf dem deutschen Markt ist und bisher fast nur in Bubble Tea-Shops in größeren Städten erhältlich ist.“  
Etwa 80 Prozent des Umsatzes geht laut GfK auf die Gruppe der 16- bis 29-Jährigen zurück. Ein klares Indiz dafür, dass Bubble-Tea hierzulande vor allem bei jüngeren Menschen hoch im Kurs ist. Rund 4 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres mindestens einmal Bubble-Tea getrunken. „In Asien sieht das etwas anders aus. Dort ist Bubble Tea auch bei älteren Personen beliebt, z.B. als energiehaltiger Mittagsnack“, meint Peiker.  
Ob der Hype auf Bubble Tea langfristig anhalten wird und ob auch „ältere Erwachsene“ Geschmack an diesem Getränk finden werden, kann die GfK zur Zeit noch nicht beurteilen. Die Verbreitung von Bubble Tea geht aber zumindest erst mal weiter: Seit Juni 2012 sind die bunten Getränke bundesweit auch in 780 Café-Filialen von McCafe zu kaufen.  Hedda Thielking, Britta Klein, www.aid.de

Kaffeestudien zweifelhaft?

Doch die omnipotente Schutzwirkung der „Panazee Kaffee“ hat einen gravierenden Haken: „Diese Meldungen basieren auf Beobachtungsstudien, die ausschließlich Vermutungen erlauben, jedoch niemals eine Ursache-Wirkung belegen“, erklärt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop, „daher existiert bislang kein wissenschaftlich haltbarer Beweis, dass Kaffee vor irgendeiner Krankheit schützt.“ Nur klinische Studien könnten diesen Beweis liefern – doch die gibt es (noch) nicht.

Professor Gerd Antes, Direktor des Deutschen Cochrane-Zentrums in Freiburg, das die Qualität wissenschaftlicher Untersuchungen bewertet, hat bereits mehrfach erklärt (2), warum Ernährungsforschung keine Beweise liefern kann. Für Antes sind „die Ernährungswissenschaften in einer bemitleidenswerten Lage“, denn die Forscher müssen meist auf methodisch unzuverlässige Beobachtungsstudien zurückgreifen. Und „Studien in diesem Bereich sind von vielen unbekannten oder kaum messbaren Einflüssen abhängig“, erklärt Antes. So kann am Ende niemand erklären, worauf ein statistischer Zusammenhang wie beispielsweise ‚Kaffeetrinker haben ein niedrigeres Diabetesrisiko´ basiert. Denn ob es am Kaffee liegt, oder daran, weil die Studienteilnehmer besser schliefen und weniger Stress hatten, das weiß niemand – zu viele Lebensstilfaktoren des „komplexen Systems Mensch“ können für die Ergebnisse verantwortlich sein. Für Walter Krämer, Professor für Statistik an der Universität Dortmund sind die zahlreichen Kaffee-Meldungen aus Beobachtungsstudien „mit großer Wahrscheinlichkeit nur Artefakte einer schlampig ausgewerteten Statistik“, die mittels schlagzeilenträchtiger Pressemeldungen unters Volk gebracht werden (3). Und diese „Pressemitteilungen der akademischen Zentren oder medizinischen Journale sind oftmals fälschlich und euphemistisch verklärt“, warnt Professorin Gabriele Meyer vom Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (4). Derartige Kaffee-Schutz-Spekulationen aus epidemiologischen Untersuchungen lassen für Krämer daher nur einen Schluss zu: „Viel Lärm um so gut wie nichts!“

Ernährungsstudien – außer Hypothesen nichts gewesen ?

Ernährungs-Beobachtungsstudien liefern nur Hypothesen, die einerseits spannend klingen, andererseits aber oft überinterpretiert werden – denn häufig wird nicht zwischen Korrelation & Kausalität unterschieden. „Ursache-Wirkungsabhängigkeit (Kausalität) wird dort behauptet, wo ausschließlich Zusammenhänge (Korrelationen) konstatiert werden dürfen, die eben so wenig ursächlich sein müssen oder können wie der Zusammenhang zwischen Storchenflug und Geburtenhäufigkeit“, erklärt Meyer. Daher muss klinische Forschung diese Hypothesen überprüfen, bevor „Kaffee-schützt-vor…“-Schlagzeilen ihre Berechtigung haben. Eine Empfehlung beispielsweise, Kaffee zur Gesundheitsförderung zu trinken, kann erst dann erfolgen, wenn klinische Studien dessen „Wirksamkeit“ belegen würden. „Solche Studien laufen derzeit, und wir sind gespannt auf die Ergebnisse“, so Professor Peter Nawroth, Ärztlicher Direktor am Uniklinikum Heidelberg. Bis dahin empfiehlt Ernährungswissenschaftler und Kaffeetrinker Knop: „Genießen Sie Ihren Kaffee, wenn er Ihnen schmeckt und wohl bekommt – aber glauben Sie besser nicht an die zahlreichen Berichte, Sie senken ‚mit mehr als vier Tassen täglich´ Ihr Risiko für Diabetes, Depressionen, Krebs, Alzheimer, Gicht, Schlaganfall und Herzerkrankungen!“

Das Gleiche gelte übrigens auch für Ernährungserkenntnisse, die statt gesundheitsschützender Eigenschaften von Lebensmitteln deren krankheitsfördernde Wirkung propagieren. Diese „Tartarenmeldungen“ wie „Rotes Fleisch fördert Herzinfarkte“ oder „Schokolade erhöht Depressionsrisiko“ gehören genauso ins Reich der Spekulationen wie der kolportierte Kaffee-Diabetes-Zusammenhang. Denn auch hier liegen keine wissenschaftlichen Beweise vor, sondern ausschließlich statistische Zusammenhänge aus „bemitleidenswerten“ Beobachtungsstudien.

(1) Welt: „Kaffee schützt vor Diabetes“
Netdoktor: „Kaffee schützt vor Schlaganfall“
Springermedizin: „Kaffee schützt vorm Hirnschlag“
Frankfurter Rundschau: „Kaffee schützt vor Hautkrebs“
Focus: „Kaffee schützt vor Leberkrebs“
Springer-scinexx: „Kaffee senkt Herzinfarkt-Risiko“
Biermann Medizin: „Kaffee schützt vor Depressionen“
Deutsches Ärzteblatt: „Kaffee schützt vor Gicht“
tz: „Wissenschaft: Kaffee schützt vor Hautkrebs, Depressionen, Demenz“
Focus: „Alzheimer & Demenz – Kaffee schützt vor dem Vergessen“
Ärzte-Zeitung: „Tausendsassa bei der Prävention?“

(2) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.04.2012, Nr. 13, S. 57: „Fleisch rot, Mensch tot“ / sueddeutsche de, 14.04.2011: „Nahrung als Heilmittel – Falsche Früchtchen“

(3) Walter Krämer, 2011: Die Angst der Woche, S. 223: Wege und Irrwege der Epidemiologie

(4) Pressemeldung „Evidenzbasierter Wissenschaftsjournalismus scheint eine Utopie zu sein“, 17.04.2012, Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

Gratis-Kaffee am Wochenende für Motorradfahrer bei STAR Tankstellen

Auf Grund des großen Erfolgs in den letzten Jahren, wird sie jetzt noch ausgeweitet: Ab dem 1. April bekommen Biker die ganze Saison über bei jedem Tankstellenstopp einen Gratis-Kaffee – und das neuerdings immer das gesamte Wochenende lang.
Es gibt dieses Jahr an allen teilnehmenden star Tankstellen Kaffee in Hülle und Fülle. „Durch die Ausweitung der star Kaffee-Biker-Aktion auf das komplette Wochenende wollen wir unser Engagement für Biker weiter verstärken. Biker können den kostenlosen Kaffee ab April morgens, mittags und sogar abends bei uns genießen“, sagt Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer der ORLEN Deutschland GmbH.

Um die Biker auf den schönsten Touren durch Deutschland zu begleiten, erhalten sie von star einen praktischen kleinen Tourenplaner mit acht tollen Routenvorschlägen quer durch die Republik. Auch die klare Sicht gibt es wieder kostenlos: So bekommen Biker außerdem ein Visierreinigungstuch gratis.

Neu aufgelegt wurde dieses Jahr der „Biker ‚oben ohne‘ welcome“-Aufkleber. Er soll die Motorradfahrer animieren, vor dem Betreten der Tankstelle den Helm abzunehmen – sich also „oben ohne“ zu zeigen. „Abgesehen von Sicherheitsaspekten soll der Aufkleber symbolisieren, dass Biker an star Tankstellen immer herzlich willkommen sind“, so Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer der ORLEN Deutschland GmbH.

star ist die Tankstellen-Marke der ORLEN Deutschland GmbH, die seit dem Jahr 2003 in der Nordhälfte Deutschlands mehr als 560 Tankstellen betreibt. Das Unternehmen mit Sitz in Elmshorn bei Hamburg gehört zum polnischen Mineralöl- und Petrochemiekonzern PKN ORLEN SA, der mit einem Jahresumsatz von 23 Milliarden Euro in 2010 das größte osteuropäische Unternehmen ist und zu den größten mitteleuropäischen Konzernen gehört.