Studie: Nicht Kaffee macht wach, sondern Brot!

Wie Menschen morgens in Gang kommen, hängt mit dem Schlaf der vorangegangenen Nacht sowie mit körperlicher Aktivität und der Nahrungsaufnahme zusammen! Kaffee spielt eher keine Rolle.

Die Wachmacher sind im Hintergrund! Kaffee mit Medialunas

Wie Menschen aufwachen und in den Stunden nach dem Schlaf wieder wach werden, hängt damit zusammen, wie sie schlafen, essen und sich bewegen. In einer prospektiven Längsschnittstudie mit 833 Zwillingen und genetisch nicht verwandten Erwachsenen konnten die Schlafforscher um Tim D. Spector und Matthew P. Walker nachweisen, dass die Effektivität des Aufwachens in den Stunden nach dem Schlaf nicht mit der genetischen Veranlagung zusammenhängt, sondern mit vier unabhängigen Faktoren:

  • Schlafmenge/-qualität in der Nacht zuvor,
  • körperliche Aktivität am Vortag,
  • ein kohlenhydratreiches Frühstück und
  • eine geringere Blutzuckerreaktion nach dem Frühstück.

Darüber hinaus hängt der Sollwert der täglichen Wachsamkeit einer Person mit der Qualität ihres Schlafs, ihrer positiven emotionalen Verfassung und ihrem Alter zusammen. Zusammengenommen zeigen diese Ergebnisse eine Reihe nicht genetischer (d. h. nicht feststehender) Faktoren, die mit der täglichen Wachsamkeit zusammenhängen und veränderbar sind.

Lesen Sie die gesamte Studie: PREDICT1 study

Die Autoren:

Center for Human Sleep Science, Department of Psychology, University of California, Berkeley, CA, USA:

Raphael Vallat & Matthew P. Walker

Department of Nutritional Sciences, King’s College London, London, UK:

Sarah E. Berry & Haya Al Khatib

Department of Clinical Sciences, Lund University, Malmö, Sweden:

Neli Tsereteli & Paul W. Franks

Zoe Ltd, London, UK:

Joan Capdevila, Haya Al Khatib & Jonathan Wolf

School of Medicine, University of Nottingham, Nottingham, UK:

Ana M. Valdes

Nottingham NIHR Biomedical Research Centre, Nottingham, UK:

Ana M. Valdes

Diabetes Unit, Massachusetts General Hospital and Harvard Medical School, Boston, MA, USA: 

Linda M. Delahanty

Clinical & Translational Epidemiology Unit, Massachusetts General Hospital and Harvard Medical School, Boston, MA, USA:

David A. Drew & Andrew T. Chan

Division of Gastroenterology, Massachusetts General Hospital and Harvard Medical School, Boston, MA, USA: 

David A. Drew & Andrew T. Chan

Department of Twin Research and Genetic Epidemiology, King’s College London, London, UK:

Paul W. Franks & Tim D. Spector

Department of Nutrition, Harvard Chan School of Public Health, Boston, MA, USA:

Paul W. Franks

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