Wie eine im „Journal of Sleep Research“ veröffentlichte Studie aufzeigt, könnten Probleme bald ein Ende haben. Denn Forscher haben einen Algorythmus entwickelt, der euch verrät, wie viel Tassen ihr wann genau trinken müsst, um ein Maximum an Wachheit zu erlangen.
Ob Kaffee gesund ist, bleibt ein Streitthema unter Ernährungsexperten. Ein moderater Konsum des koffeinhaltigen Heißgetränks gilt aus gesundheitlicher Sicht jedoch als unbedenklich. Kaffee-Fans lassen trotzdem nicht an ihrem hohen Konsum rütteln: Allein in Deutschland trinkt jede Person rund einen halben Liter Kaffee pro Tag.
Wer sich dazu zählt, darf sich freuen: US-Wissenschaftler von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health fanden nämlich heraus, dass der Konsum von mindestens drei Tassen am Tag vor Lebererkankrankungen schützen kann.
Zum Beispiel über die Frage, weshalb Männer mehr Kaffee trinken am Tag als Frauen: 3,6 zu 3,2 Tassen. Oder warum das weibliche Geschlecht seinen Kaffee deutlich häufiger mit Milch einnimmt als das männliche: 50,7 Prozent zu 38,7 Prozent. Ist das nun bereits ein Fall für Gleichstellungsbeauftragte? Und was soll man davon halten: 55,2 Prozent der Baden-Württemberger beginnen ihren Kaffeekonsum bereits zwischen elf und 16 Jahren …
Im Wahlkampf in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan „Volkskaffeehäuser“ mit Gratis-Kaffee rund um die Uhr versprochen. „So Gott will, hier ein neuer Schritt: Wir werden Volkskaffeehäuser einrichten.“ Das sagte Erdogan bei einem Wahlkampfauftritt in der südosttürkischen Stadt Hatay.
Forscher der Ohio State University in Davis (US-Bundesstaat Ohio) haben festgestellt, dass der Koffeinverbrauch die Aufmerksamkeit und die Arbeitsfähigkeit von Menschen im Kollektiv erhöht. Der Artikel des Forscherteams ist im „Journal of Psychopharmacology“ veröffentlicht worden, wie das Fachportal „MedicalXpress“ berichtet.
Unterschiedlicher könnten die Vorlieben beim Kaffee kaum sein. Eine Umfrage zeigt, dass Männer ihn eher süß und schwarz mögen und Frauen eher Milchkaffee-Fans sind. Außerdem wissen wir jetzt, wo hierzulande die größten Koffein-Junkies leben.
Ein Café in New York bietet neuerdings legal mit Cannabis versetzte Kaffeegetränke an. Im Laden „Caffeine Underground“ im Stadtteil Brooklyn werden Cappuccino, Latte und andere Getränke mit speziellem Kaffee zubereitet, der mit dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) versetzt ist. Dieser Bestandteil der Hanfpflanze hat keine Rauschwirkung, soll aber entkrampfen und wird teils auch medizinisch eingesetzt. Eine Bloggerin berichtete, ihr Café Latte habe zugleich „beruhigend und belebend“ gewirkt.
Ein kalifornischer Richter urteilte, dass Kaffeeproduzenten und -verkäufer vor der potenziellen Krebsgefahr von Kaffee warnen müssen. Wie gefährlich ist Acrylamid – und vor allem, wo kommt es am häufigsten vor?
Wie sieht der perfekte Espresso aus – und wie kann man gewährleisten, dass man ihn immer gleich gut hinbekommt? Christopher Hendon hat mit seinem Team von der University of Oregon nun das wissenschaftlich fundierte Rezept dafür beim aktuell stattfindenden 255. Nationalen Treffen der American Chemical Society vorgestellt.
„An einem Tag mag man einen hervorragenden Kaffee genießen, am nächsten könnte er schon wieder weniger gut schmecken. Woran das liegen könnte, habe ich mich, als Wissenschafter, immer schon gefragt“, meint Hendon. Deshalb warf der Chemiker einen genauen Blick auf die einzelnen Komponenten und Zubereitungschritte, die letztlich zu einem guten Espresso führen sollten.
Die Nichtregierungsorganisation CERT, die unter anderem über Giftstoffe aufklärt, hatte 2010 Starbucks und rund 90 Unternehmen der Branche verklagt. Sie behauptet, der verkaufte Kaffee enthalte den beim Röstvorgang entstehenden Stoff Acrylamid. Da dieser krebserregend sei, erfordere er nach kalifornischem Recht einen Warnhinweis. Das umstrittene Acrylamid entsteht bei großer Hitze beim Braten, Rösten, Backen, Grillen oder auch Frittieren.